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21. November 2021

Wir impfen trotzdem weiter! Mit aller Kraft!

Liebe Patient*innen, 
  • Alle vereinbarten Impftermine bleiben bestehen!
  • Neue Impftermin-Fenster für die kommende Woche können wir aktuell jeweils nur noch am Dienstag in unser System einpflegen, nachdem die Lieferung bestellter Impfstoffe tatsächlich eingetroffen ist. Bitte prüfen Sie das Angebot online angebotener Termine regelmäßig.
    Wir geben unser Bestes, um Ihnen schnellstmöglich eine Impfung zu ermöglichen.
  • Erst- und Zweitimpfungen haben Vorrang vor Booster-Impfungen
  • Länger zurückliegende Zweitgeimpfte haben Vorrang vor kürzer zurückliegend Zweitgeimpften.
  • Patienten mit Vor- und Grunderkrankungen haben Vorrang vor Gesunden.
  • Wir bemühen uns nach unseren besten Kräften, Ihnen schnellstmöglich einen Impftermin mit dem von Ihnen favorisierten Impfstoff zu ermöglichen.
  • Weiterhin gelten die bislang auch geltenden Empfehlungen
    • Erstimpfung nur noch mit Biontech oder Moderna
    • Zweitimpfung mit demselben mRNA Impfstoff wie nach der Erstimpfung
    • Boosterimpfung nach
      • 2 x Biontech mit Biontech oder ggf. auch Moderna
      • 2 x Moderna mit Moderna oder ggf auch Biontech
      • 2 x Astra mit Biontech oder Moderna
      • 1 x Astra und 1 x Biontech mit Biontech
      • 1 x Astra und 1 x Moderna mit Moderna
    • Alter unter 30 Jahren nur Biontech
  • Für die Boosterimpfung mit Biontech oder Moderna nach 2 x Biontech bzw. 2 x Moderna gibt es keine ganz klare Empfehlung. Es gibt Hinweise darauf, dass eine Kreuzung der Impfstoffe eine etwas bessere Immunität ergeben soll. Ich selbst habe mich zum Beispiel vor ca 3 Wochen mit Moderna nach 2 x Biontech geboostert. Die Stiko erlaubt eine Kreuzung der Impfstoffe. Vielen Patienten ist aber eine Boosterung mit dem Impfstoff, den sie bereits erhalten haben, lieber. Wir verstehen das, und werden versuchen, Ihnen Ihren Impfwunsch nach unseren besten Möglichkeiten zu ermöglichen.
  • Die Kinderimpfungen für die 5 bis 11-jährigen werden meines Erachtens nach sehr bald zugelassen werden und sollen dann voraussichtlich mit einem Drittel der Erwachsenen-Dosis erfolgen.

  • Die für uns alle am Freitag Nachmittag völlig überraschend verkündete Verordnung von Spahn zur Kontingentierung von Biontech-Impfstoff beruht offenbar nicht, wie von ihm initial vorgegeben, auf einem drohenden Verfall von Moderna-Impfstoff im nächsten Quartal, sondern allein auf der Tatsache, dass das Bundesgesundheitsministerium nicht für eine ausreichende Menge an verfügbaren Biontech-Impfstoff gesorgt hat. Laut Spahn sei die Nachfrage nach BioNTech in den letzten zwei Wochen so stark gestiegen, dass sich das Lager sehr schnell leere. Das ist alles so peinlich und unfassbar, dass ich es eigentlich nicht weiter kommentieren möchte. Mein einziger verbleibender Hoffnungsschimmer ist, dass Spahn's Tage ja sowieso gezählt sind. Es bleibt die Hoffnung, dass ein zukünftiger Bundesgesundheitsminister / eine zukünftige Bundesgesundheitsministerin endlich wieder einen verlässlichen, zuverlässigen und respektvollen Politikstil pflegt und damit dazu beiträgt, dass wieder Vertrauen, Zuversicht und Vernunft sich aufbauen können.

19. November 2021

Hilfe! Biontech Lieferungen an Arztpraxen sollen eingeschränkt werden!

-- Nachtrag vom 28.11.2021: 

Vielen Dank für Ihre überwältigenden, unterstützenden Rückmeldungen und den großen Einfluss, den Sie bei den zuständigen Stellen geltend gemacht haben. Es ist sicherlich auch der Erfolg Ihrer zahlreichen Protestschreiben,- Emails und -Anrufe, dass die anfänglich vorgeschobene Falschbehauptung "Moderna Impfstoff verfällt" innerhalb von Stunden geändert werden musste auf  "wir haben den Bedarf falsch eingeschätzt und nicht genügend Biontech-Impfstoff verfügbar".  Wir lassen diese weitere Episode kommunikativer Verunsicherung und Führungsinkompetenz hinter uns, und geben weiter unser Bestes in der Bewältigung der aktuellen Lage: https://www.p-gg.de/2021/11/wir-impfen-trotzdem-weiter-mit-aller.html .

-- Ende Nachtrag vom 28.11.2021


Liebe Patient*innen, liebe Mitbürger*innen

Pressemitteilung der Kassenärztlichen
Bundesvereinigung vom 19.11.2021
BITTE HELFEN SIE MIT!!

Heute, am Freitagnachmittag, den 19.11.2021, gegen 18 Uhr, wurde die Deutsche Ärzteschaft völlig unvermittelt vom Bundesgesundheitsministerium informiert, dass ab sofort die Belieferung der niedergelassenen Ärzte mit dem Impfstoff  Cominarty (r) von Biontech/Pfizer massiv eingeschränkt wird auf eine maximale Menge von 5 Vials (= 30 Impfdosen) pro Woche.

Liebe Patienten, diese Einschränkung in der aktuellen Situation, ist einfach nur noch ABSURD! Gerade jetzt brauchen wir unbeschränkt Zugriff auf Impfstoff ohne jede Einschränkung. Es müssen jetzt mit aller Kraft so viele Menschen wie irgendwie möglich geimpft werden. 

Nachtrag 23.49: wir impfen andauernd viel Biontech und viel Moderna. Für uns hätte ein einfacher Aufruf des BMG "Bitte impft mehr Moderna, es verfällt!" völlig gereicht. Wir brauchen keine Maßregelungen aus dem BMG, wir bräuchten dessen Unterstützung. 

Bitte machen Sie all Ihren Einfluss geltend!

Bitte kontaktierten Sie 

Jens Spahn
Wahlkreisbüro
Bahnhofstr. 10
48431 Rheine
Telefon: +49(5971) 50046
Telefax: +49(5971) 12952
oder
Jens Spahn MdB
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
030 227 - 79309
jens.spahn@bundestag.de

oder nutzen Sie alle sonstigen Ihnen offen stehende Wege.


14. November 2021

Covid Impfung - Häufige Fragen

Liebe Patienten,

ab 14.11.21 sammeln wir hier häufige Fragen zur Covid-Impfung. Wird regelmäßig aktualisiert.

  • Was sind die Voraussetzungen für eine Auffrischimpfung?
    Sie sind zweimal mit einem zugelassenen Covid-Impfstoff geimpft und die zweite Impfung ist ca 6 Monate her. 
  • Ich habe meine Grundimmunisierung mit dem Impfstoff Johnson&Johnson erhalten. Soll ich auch eine Auffrischung erhalten?
    Der Impfschutz nach einer Infektion Johnson/Janssen reicht offenbar nicht. Es sollte bereits ab 4 Wochen nach der ersten Impfung eine Auffrischung mit einem mRNA Impfstoff (Biontech oder Moderna) erfolgen.
  • Befürworten Sie grundsätzlich die Impfung gegen Covid-19?
    Ja, ich befürworte die Impfung praktisch für jeden. Wir impfen aktuell im Rahmen der Zulassung alle ab 12 Jahre.
  • Ist die Impfung für besondere Personengruppen besonders empfohlen?
    Ja, die Impfung ist besonders wichtig für alle Menschen mit einer Einschränkung ihres Immunsystems, wie zum Beispiel sehr alte Menschen, chronisch erkrankte, Patienten mit Asthma, Immundefekten usw. Diese Personengruppen werden von uns bevorzugt geimpft.
  • Welchen Impfstoff empfehlen Sie für die Auffrischungsimpfung?
    Entsprechend der Zulassung empfehlen wir eine Auffrischung mit den Impfstoffen von Biontech/Pfizer (Cominarty) oder Moderna (Spikevax).
  • Ich habe eine Kreuzimpfung mit Astra/Biontech oder Astra/Moderna erhalten. Mit welchem Impfstoff sollte die Auffrischung erfolgen?
    Die Auffrischung sollte mit dem zuletzt eingesetzten mRNA Impfstoff erfolgen, also Biontech bei Astra/Biontech und Moderna bei Astra/Moderna.
  • Soll man die mRNA Impfstoffe mischen, also Moderna nach 2 x Biontech oder Biontech nach 2 Moderna?
    Es gibt noch keine ganz eindeutigen Daten. Es gibt Hinweise, dass eine Mischung der Impfstoffe eine etwas verbesserte Immunität ergibt. Die Angelegenheit kann aber noch nicht abschließend empfohlen werden. Im Zweifel sollte man sich mit demselben Impfstoff auffrischen lassen, den man im Vorfeld bereits gut vertragen hat. Falls der entsprechende Imfpstoff nicht verfügbar sein sollte, ist auch eine Mix-Auffrischung möglich.
  • Welche Nebenwirkungen sind zu erwarten?
    Alle Covid-Impfstoffe zählen zu den eher stark immunogenen Impfstoffen. Es ist ein ähnliches Nebenwirkungsspektrum wie nach den zweiten Impfungen zu erwarten. Schmerzen an der Einstichstelle, Rötung, Schwellung, Fieber, Schüttelfrost, Müdigkeit, Kopfschmerzen. Sehr schwere Nebenwirkungen sind insgesamt sehr selten. Bitte beachten Sie hierzu auch unseren Aufklärungsbogen.
  • Soll ich Grippe und Covid zusammen impfen lassen?
    Wir machen das nicht so gerne. Auf expliziten Wunsch des Patienten ist es möglich, wir lassen aber lieber ca. zwei Wochen Zeit zwischen den Impfungen.
  • Führen Sie noch Erstimpfungen durch?
    Ja, wir freuen uns über jede Person, die sich zu einer Impfung entscheidet.
  • Führen Sie Erstimpfungen mit Astra oder Johnson durch?
    Nicht mehr regelhaft, nur auf besonderen Wunsch als Einzelfallentscheidung.
  • Was kostet die Impfung?
    Die Impfung ist für Sie aktuell kostenfrei. 
  • Wie erhalte ich das digitale Impfzertifikat für mein Handy?
    Ihre Impfung wird von uns in Ihrem Impfdokument (Gelber Impfpass, BITTE MITBRINGEN!) mit Chargen-Nummer und Arztstempel eingetragen. Damit ist die Impfung offiziell gültig dokumentiert. Mit diesem Impfdokument gehen Sie bitte in eine der teilnehmenden Apotheken. Dort wird Ihnen unkompliziert und schnell ein digitales Impfzertifikat mit QR Code ausgestellt, das direkt in die CovPass oder Corona-App eingelesen werden kann. Die zuständigen Stellen können diese Funktionalität leider für uns als Arztpraxis außerhalb des KV-Systems nicht ermöglichen. 

COVID Impfungen - Wichtige Hinweise zur Terminbuchung

Liebe Patienten,

Frei verfügbares Bild von Alexandra_Koch über pixaby
angesichts der dramatischen Covid-Katastrophenlage laufen die Telefone heiß und wir sind wegen der anhaltenden Problematik kaum mehr für Nicht-Covid-Anliegen erreichbar.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise.

Covid-Impfungen bieten wir prioritär für unsere Bestandspatienten an. Nicht-Bestandspatienten können wir nur aus unserem Kern-Einzugsgebiet (Grünwald, Straßlach, Harlaching) annehmen .

Bestandspatienten 

Nicht-Bestandspatienten 

Für alle sonstigen Covid-Impftermin-Fragen und -Wünschen schicken Sie uns bitte am besten eine Email an info@p-gg.de mit Angabe Ihrer Stammdaten (Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Emailadresse, möglichst Handynummer) und einer möglichst konkreten Schilderung Ihres Anliegens. Wir bearbeiten Ihren Wunsch so schnell wie möglich.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!

13. November 2021

Erstimpfer willkommen! (Zweit- und Auffrischimpfer auch)

Liebe Patienten,

es gibt bei uns im Kreis noch viele Menschen, die aus welchen Gründen auch immer nicht gegen Covid-19 geimpft sind. Unsere gesundheitliche Versorgungslage spitzt sich immer weiter zu. Wie Sie alle sicherlich wissen, schützt auch eine Impfung wie jede andere medizinische Maßnahme nicht zu 100 % vor einem schweren Krankheitsverlauf. Das Risiko für einen solchen wird aber doch ganz erheblich reduziert. Unsere Systeme wären schon alleine mit den verhältnismäßig seltenen schweren Impfdurchbrucherkrankungen ausreichend belastet. Die ungebremste Verbreitung der Deltavariante unter über 20 Millionen Ungeimpften in Deutschland bringt unser medizinisches Versorgungssystem aber auf allen Ebenen an den Rand der Erschöpfung. 

Mit wem auch immer ich  im Gesundheitssystem zu dieser Thematik spreche - niedergelassene Hausarztkollegen, Fachärzte, Kinderärzte, Krankenhausärzte, Intensivmediziner, Krankenpfleger, Pflegedienste, Altenheimbeschäftigte, Physiotherapeuten, Psychotherapeuten, Psychiater, Mitarbeiter des Gesundheitsamts, nicht zuletzt natürlich auch akut und chronisch erkrankte Patienten - es können alle nicht mehr! Die langen Monate der Pandemie mit Ihren zahlreichen widersprüchlichen Aspekten, Angst und Einschüchterung, Hoffnung und Verzweiflung, Einsamkeit und Atemnot, Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein, Überforderung und Leid haben überall in unserer Gesellschaft ihre Spuren hinterlassen. 

Ja, es ist richtig: die neu entwickelten Impfstoffe können einem wirklich Angst machen. Es kann doch kein Mensch uns mit letzter Sicherheit sagen, was wir in 10 oder 20 Jahren als Folge der pandemischen Katastrophenlage wirklich noch zu erwarten haben. Aber bleiben wir doch bitte realistisch: kein Mensch kann uns zu irgendeiner in der Gegenwart stattfindenden Maßnahme wirklich mit Sicherheit sagen, was sie für uns in 10 oder 20 oder 30 Jahren bedeuten wird. Das gilt für biologisch oder industriell hergestellte Lebensmittel genauso wie für Kohle-, Sonnen- oder Atomstrom, genauso wie für Schmerzmittel, Antibiotika oder Chemotherapeutika oder aber alles andere was wir tun und lassen. 

Was wir aber sicher wissen ist, dass die Impfung gegen Covid jetzt in diversen Impfstoff-Formulierungen weltweilt bereits milliardenfach durchgeführt worden ist. Wir wissen, dass die Impfung insgesamt ziemlich gut verträglich ist und dass es nur eine verschwindend geringe Zahl an schweren Nebenwirkungen gibt. Wir wissen, dass für keine einzige der in der Geschichte der Menschheit eingesetzten Impfungen jemals eine Spät-Nebenwirkung im Sinne einer erst nach Jahren auftretenden Folgeerkrankung einer Impfung nachgewiesen wurde (der sich hartnäckig haltende vermutete Zusammenhang zwischen MMR Impfung und Autismus ist ein vielfach widerlegtes Postulat ohne jegliches wissenschaftlich haltbares Fundament). Wir wissen, dass die Impfung ziemlich gut gegen einen schwereren Verlauf der Covid-Erkrankung hilft. Und wir wissen, dass die Impfung von den Gesundheitssystem-Verantwortlichen der ganzen Welt ganz unabhängig von der jeweiligen politischen Grundgesinnung befürwortet wird.

Nach allem, was ich nach rund 1500 PCR Abstrichen, 2000 Schnelltests, ca 200 Covid-Erkrankten, 15 an Covid verstorbenen Patienten und rund 1000 durchgeführten Covid-Impfungen weiß, ist die Impfung die viel besser verträgliche und empfehlenswerte Form der Immunisierung gegen Covid-19. Es wird meines Erachtens nach voraussichtlich spätestens Ende 2022 sowieso eine 100%ige Immunisierung der Gesamtbevölkerung  (Geimpft oder Genesen) geben. Nach meinem besten Wissen und Gewissen, und ich blicke hier auf mit meiner Ausbildung insgesamt 30 Jahre medizinisch-ärztliche Erfahrung, davon fast 18 Jahre in eigener Praxis niedergelassen, zurück, ist die Impfung der schnellste und beste verfügbare Weg, um mit möglichst wenig Kollateralschäden dahin zu kommen. 

In diesen Wochen widmen wir unsere Arbeitkraft deshalb soweit wie irgendwie möglich der Bereitstellung von neuen Impfterminen für die Erst-, Zweit- und Auffrischimpfungen gegen Covid. Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna sind unseres Erachtens nach am besten geeignet, wir diskutieren mit Ihnen aber gerne auch die Vor- und Nachteile der anderen zur Verfügung stehenden Impfstoffe (bei uns bislang noch Astra und Johnson) und impfen Sie auf expliziten Wunsch ggf. auch damit.

Rein vorsorglich noch dieses: Die Covid-Impfungen in unserer Praxis sind unabhängig von Ihrem Versichertenstatus für Sie völlig kostenfrei. Wir erhalten pro Impfung vom Staat 20 Euro und können damit gerade die enormen Kosten für Logisitk, Hygiene, Personal, Räumlichkeiten etc decken. Die Covid-Impfungen sind für uns finanziell völlig unattraktiv. Wir bieten sie ausschließlich deshalb so forciert an, weil wir denken, dass es richtig und gut ist. 

Vortrag: "Die Covid-19-Pandemie aus Sicht eines praktizierenden Arztes"

Unsere Erstkraft, Nicole Rotter, GZIM-zertifizierte Impfassistentin, und ich durften am Donnerstag vor dem versammelten Kollegium der 
Schulleiteertagung des Landkreis München einen Vortrag zum Thema   
"Die Covid-19-Pandemie aus Sicht eines praktizierenden Arztes" halten. Vielen Dank für die Einladung und für die vielen engagierten Fragen! Die Folien zum Vortrag senden Sie wir Ihnen gerne nach Anfrage an info@p-gg.de zu. 

Die Vorbereitung auf diesen Vortrag hat mir erneut klar gemacht, wie dramatisch die aktuelle Covid-Lage auch und gerade bei uns in Bayern und im Landkreis München ist und wie wichtig eine klare und vorausschauende Führung durch diese Krise wäre. 
Es ist für mich wirklich unfassbar, wenn ich jetzt jeden Tag wieder eine neue Idee für 3G, 3GPlus, 2G, 1G oder was auch immer höre und nicht schon seit Wochen erwogen, diskutiert und festgelegt ist, wie bei den in Herbst und Winter zwingend zu erwartenden steigenden Inzidenzen und den daraus folgenden verstärkten Belastungen des Gesundheitssystems umzugehen ist!

Das Fazit unseres Vortrags ist: "Nur weil es nervt, ist es nicht vorbei!" Wir alle können Corona nicht mehr hören und nicht mehr sehen. Trotzdem beeinflusst diese größte medizinische Katastrophe der letzten 100 Jahre weiterhin unser aller Leben über alle Maßen und bringt unserer Systeme an den Rand der Erschöpfung. 

Ganz unabhängig von aller Kritik an Aktionismus und fehlender Weitsicht können wir aber alle, ganz egal, ob es jetzt von "denen da oben" angeordnet ist oder nicht, unseren Teil zur Bewältigung der Krise beitragen: mit ein paar einfachen Maßnahmen (Maske tragen, Abstand halten, Menschenmengen meiden, Impfen lassen) reduzieren Sie Ihr persönliches und unser aller gesellschaftliches Risiko  ganz erheblich! Bitte machen Sie mit!

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