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9. November 2020

Innehalten

Heute Mittag ist der erste Patient aus meinem direkten Patientklientel seiner schwer verlaufenden Covid-19-Infektion erlegen. Über 80 Jahre alt, aber fit, beruflich aktiv und präsent, hat ihn eine beidseitige Covid-Pneumonie innerhalb weniger Tage auf die Intensivstation gebracht und er ist nun letztlich seiner Infektion erlegen. Wie viele andere ist er nicht mit Covid sondern an Covid gestorben und ich habe ihn noch wenige Tage vor seiner Krankenhausaufnahme lebensfroh und kräftig erlebt.

Ich möchte innehalten in diesem schon monatelang andauernden Marathon aus immer noch mehr schlimmen Fällen und immer noch mehr Drama. Einfach kurz stehen bleiben, durchatmen, danke sagen. Danke für all die guten Verläufe.  Danke für all die herausragenden Versorgungsmöglichkeiten unserer Region. Danke für die Gnade unbeschadet zu leben. Danke dafür, zu leben.

27. Oktober 2020

Corona positiv - und jetzt?

Liebe Patientin, lieber Patient,

Sie wurden positiv auf das Coronavirus getestet? Jetzt stellen Sie sich sicherlich die Frage, was das für Sie zu bedeuten hat. Vorweg: der Nachweis ist erstmal kein Grund zur Panik! Die allermeisten Infektionen verlaufen glücklicherweise ziemlich harmlos. Nur in etwa 5 bis 10 % der Fälle tritt ein schwererer Verlauf auf. Es ist vor allem die schiere Menge an gleichzeitig auftretenden Infektionen, die unseren Gesundheitssystemen so zu schaffen machen und meistens nicht so sehr die Schwere des individuellen Krankheitsverlaufs.

Häufige Symptome sind Fieber, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten, Geschmacksstörungen, Geruchsstörungen und zum Teil auch Taubheitsgefühle, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Bei einem schwächeren Verlauf sind eines oder mehrere dieser Symptome leicht bis mäßig stark ausgeprägt und verschwinden nach wenigen Tagen von selbst. Eine medikamentöse Therapie ist dann meistens nicht notwendig. Allgemeine die Gesundheit unterstützende Maßnahmen wie viel Trinken, viel Schlafen, gesunde Ernährung und körperliche Schonung sind dann ausreichend.

In einem Teil der Fälle kommt es aber auch zu einem schwereren Verlauf. Dieser äußert sich häufig mit anhaltend sehr hohem Fieber, zunehmend Husten und Atemnot, starkem Krankheitsgefühl und einer deutlichen Verschlechterung Ihres Allgemeinzustands. In dieser Situation muss über eine erweiterte medizinische Behandlung und eventuell auch über einen stationäre Versorgung nachgedacht werden.

Nicht so selten kommt es zu einem zweizeitigen Verlauf mit nach initialem Infekt erst zunehmender Besserung Ihres Gesundheitszustands und dann nach circa sieben Tagen auftretender deutlicher Verschlechterung Ihrer Gesundheitssituation. Dies ist ein Zeichen für einen sich möglicherweise anbahnenden schwereren Verlauf und sollte ärztlich besprochen werden.

Ich versuche mit meinen betroffenen Patienten möglichst regelmäßig über einen Anruf, eine Email, eine Textnachricht oder nötigenfalls auch einen Hausbesuch in Verbindung zu bleiben, um mögliche schwere Verläufe frühzeitig zu erkennen. Bitte zögern Sie nicht, mich bei allen Unklarheiten frühzeitig anzusprechen!

Weitere hilfreiche Informationen wie ein Corona-Tagebuch und Informationen für Kontaktpersonen 1. Grades finden Sie zum Beispiel auch auf den Covid-Themenseiten des Landkreis München: www.landkreis-muenchen.de.

Wir wünschen Ihnen eine schnelle Genesung und einen unkomplizierten Verlauf!


Ein Beispiel für einen schwereren Verlauf:

Covid-19 ist keine leichte Grippe!



27. September 2020

Endlich aufgehört!

30 Jahre lang war ich selbst schwer nikotinabhängig. In meinem Leben habe ich schon eine Unmenge verschiedener frustraner Aufhörversuche unternommen. 

Nachdem ich eigentlich schon alle Hoffnungen auf ein Rauch-freies Leben aufgegeben hatte, habe ich vor zwischenzeitlich über 5 Jahren einen für mich überraschend leichten Weg gefunden, mich doch ganz und anhaltend vom Rauchen zu befreien.

In diesem kleinen Ratgeber schildere ich meinen Weg und eröffne damit vielleicht auch Ihnen einen Weg aus Ihrer eigenen Abhängigkeit. Patienten der Praxis können das Buch als pdf Datei kostenlos einsehen. Den Link finden Sie in unserem Wartezimmer.
Eine Ebook-Version können Sie zum Beispiel hier erwerben:
Meines Erachtens nach am angenehmsten zu Lesen ist die Druckversion, das Taschenbuch können Sie zum Beispiel bei Amazon oder bei Thalia oder bei Hugendubel erwerben. 

Ich wünschen Ihnen viel Kraft und Erfolg!


Dr. Max-Joseph Kraus
Endlich aufgehört - (M)ein Weg aus der Nikotinabhängigkeit
Roko9 Verlag
(c) München 2020

ISBN: 9783969692028


13. September 2020

Ab sofort: Online-Abfrage Ihrer Corona-Test-Ergebnisse möglich


Für Ihre schnellstmögliche und optimale Information können Sie ab sofort die Testergebnisse Ihrer Abstrich Untersuchung auf Sars-Cov-2 selbstständig im Internet abfragen. Dieser Service ist ein Angebot unseres Labors in Kooperation mit dem E-Health-Anbieter Doctorbox.

Zur Abfrage Ihres Befundes gehen Sie bitte auf
und geben Sie dort 
  1. den Ihnen von uns übergebenen 10-stelligen Untersuchungscode und
  2. Ihr Geburtsdatum ein.
Das Testergebnis wird Ihnen dann sofort angezeigt.

Für alle Rückfragen erreichen Sie uns auf den bekannten Kommunikationskanälen z.B. unter Telefon +4989 64954228 , Email anfrage@praxis-geiselgasteig.de , verschlüsselter E-Mail über Flowcrypt oder Dsgvo-konformen Chat über Medflex.

6. September 2020

Auf in den Herbst 2020!

Liebe Patienten, werte Kollegen, geehrte Besucher!

Die Schulferien sind fast zu Ende, die Praxisferien sind vorbei. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis während der vergangenen Praxisschließzeit, wir konnten gut neue Kräfte tanken!


Mit gemischten Gefühlen schauen wir auf die bevorstehenden Monate. Wir erwarten weiterhin eine erhebliche Mehrbelastung durch die Corona-Pandemie. In den vergangenen Monaten haben wir  große organisatorische, körperliche und finanzielle Anstrengungen unternommen, um Ihnen kontinuierlich eine bestmögliche medizinische Versorgung bei gleichzeitig ununterbrochenem und vollständigem Gesundheitsschutz von Mitpatienten und Mitarbeitern zu gewährleisten.

Wir sind sehr stolz, dass wir den Praxisbetrieb auch während des gesamten Lockdowns ohne Unterbrechung weiterführen konnten. Durch unser schon im Februar frühzeitig  an die sich anbahnende Situation  angepasstes Hygienekonzept, die vorausschauende und rechtzeitige Anschaffung von ausreichend Schutzausrüstung, die günstigen räumlichen Bedingungen und vor allem durch den großartigen und selbstlosen Einsatz aller Praxismitarbeiter konnten wir zu jedem Zeitpunkt eine vollständige Versorgung aufrecht erhalten! Besonders danken möchte ich auch den vielen ehrenamtlichen Hefern und vor allem auch den  großzügigen Spendern insbesondere von Schutzmasken! Vielen herzlichen Dank! 

Zwischenzeitlich haben wir unser Hygienekonzept weiter ausgebaut, wir haben einen winterfesten Infekt- und Abstrichbereich eingerichtet, wir haben uns soweit möglich ausreichend mit Verbrauchsmaterialien eingedeckt und wir sind dankbar, dass wir Ihnen ab Mitte September den aktuell einzig weltweit verfügbaren direkt in der Praxis durchführbaren PCR Test auf Sars-Cov-2 auf der ID Now Plattform von Abbott  anbieten können. Die Ressourcen hierfür sind beschränkt, wir haben dann aber im akuten Krankheitsfall zusätzlich zu den sonstigen Maßnahmen innerhalb kürzester Zeit die Möglichkeit, eine Untersuchung auf Covid-19-Infektion in höchster Laborqualität direkt vor Ort durchzuführen und so therapierelevante Entscheidungen mit Ihnen treffen zu können. 

In diesen Wochen und Monaten bin ich besonders dankbar, dass wir im Münchner Raum in einer Region mit so hervorragender medizinischer Versorgung leben. Es ist ein sehr gutes Gefühl und gibt mir große Sicherheit, sich in umittelbarer Nähe landes- und zum teil weltweiter spitzenmedizinischer Zentren zu befinden und die großen zur Verfügung stehende Ressourcen zu kennen.


In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und uns viel Kraft, gute Gesundheit und Durchhaltevermögen! Wir sind zuversichtlich, dass wir mit Augenmaß, Vertrauen und Vernunft diese Krise meistern können. 
Auf in den Herbst 2020!

22. Juli 2020

Sommerferien 2020

In den Schulferien vom 25.07. bis 08.09. ist die Praxis an den Arbeitstagen nur vormittags geöffnet.

Die Nachmittagssprechstunde am Dienstag und Donnerstag entfällt.

Vom 13.08. bis inklusive 1.9. ist die Praxis ganz geschlossen.

In sehr dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an den
Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 089 116 117

Vertretende Ärzte:

Vom 13.8. bis 1.9.
Gemeinschaftspraxis Dr. med C. Huber und H. Silbernagl
Fachärzte für Allgemeinmedizin
Rathausplatz 1, 82031 Grünwald
Tel. 089 6411781, www.hausaerzte-gruenwald.de

Und zusätzlich vom 24.8. bis 1.9.
Praxis Dr. Kalteis/ Dr. Müller-Ilic
Ludwig-Anzengruber-Straße 1, 82031 Grünwald
Tel. 089 69378511, www.praxis-kmi.de

24. Juni 2020

Top 5 Ärzte Grünwald

Vielen Dank, dass Sie uns wieder zu den Top 5 Ärzten unserer Region gewählt haben. Ihre anhaltend positiven Bewertungen sind für uns sehr wichtig und motivierend! Wir danken Ihnen auch, dass Sie in der für uns unglaublich anstrengenden Coronoa-Zeit nachsichtig mit uns gewesen sind. Häufig mussten wir priorisieren und insbesondere nicht dringliche Laborbesprechungen haben immer wieder etwas länger gedauert. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Wir sind dankbar, dass sich die Dinge aktuell wieder weitestgehend normalisiert haben und wir mit gewohnter Ruhe und Gründlichkeit unsere Arbeit machen können.
Innere- & Allgemeinmediziner
in Grünwald auf jameda

9. Mai 2020

Corona-Pandemie: Normalisierung des Praxisbetriebs

Liebe Patienten,
zunehmend kommt Struktur in das Corona-Chaos und überall normalisieren sich langsam die Abläufe auf einem neuen Niveau. Wir haben schon früh in der Corona-Krise unsere Praxisabläufe angepasst und die Patientenströme kanalisiert, um ein für Patienten und Personal kleinstmögliches Covid-19-Infektionsrisiko zu erreichen. Es hat sich bereits fest eine Infektionssprechstunde zur Betreuung aller Infektions- und natürlich besonders Corona-Verdachtsfälle etabliert. Im Rahmen dieser Infektionssprechstunde, die wir aktuell Montag, Mittwoch und Freitag (ab 15.6.2020: Montag und Donnerstag) jeweils von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr in einem extra vor der Praxis aufgebauten Zelt-Pavillion anbieten, führen wir auch die Testung auf Sars-Cov-2-RNA (PCR Test, Abstrich) und die Bluttestung auf Anti-Sars-Cov-2-IgG- und IgM-Antikörper (ELISA, Epitope Diagnostics) durch. 

In den Praxisräumen selbst achten wir auf eine strikte räumliche Trennung aller Patienten. Insbesondere bemühen wir uns um eine möglichst fließende Organisation der Praxisabläufe und um die Minimierung von gemeinsamen Wartezeiten in unserem Wartezimmer. Bitte unterstützen Sie uns,  und vereinbaren Sie möglichst immer vorab einen Termin! 

Termine können sowohl telefonisch als auch selbstständig im Internet unter www.p-gg.de auch ganz kurzfristig vereinbart werden.

Selbstverständlich tragen wir aktuell bei allen Patientenkontakten einen Mund-Nasenschutz und wir bitten auch alle Patienten, in den Gemeinschaftsräumen einen entsprechenden Schutz zu tragen. Die Infektionssprechstunde führen wir in vollständiger Schutzkleidung durch. Hausbesuche sind weiterhin möglich und werden nach Anmeldung zeitnah durchgeführt. Auch bei den Hausbesuchen achten wir selbstverständlich auf eine dem Infektionsrisiko angepasste Schutzausrüstung.


18. April 2020

Als Corona-Patient über die Corona-Checker-App mit Ihrem Arzt in Verbindung bleiben

Die Covid-19 Krise stellt uns vor ganz neue Herausforderungen. Plötzlich gibt es eine Menge Patienten, die mit ihrer Erkrankung strikt zu Hause bleiben sollen und die von ihren Ärzten auch nur mit besonderen Sicherheitsvorkehrungen besucht werden können. Wie bleibt man da in Verbindung und erkennt als Arzt rechtzeitig einen sich abzeichnenden schweren Verlauf?
Die Firma avimedical hat mich eingeladen, den neu entwickelten Corona-Checker auszuprobieren. In dieser Web-Applikation kann der Patient das (vom Gesundheitsamt sowieso empfohlene) Symptomtagebuch direkt online führen und jederzeit mit mir als behandelnden Arzt teilen. Ich finde das eine gute Idee und möchte Sie als Covid-19 Patienten gerne einladen, diese Chance zu nutzen.

Sie können sich direkt für eine Begleitung durch mich in Ihrem Krankheitsverlauf registrieren, wenn Sie unter https://corona-checker.de/login?key=signuppatient den Einladungscode 20164 eingeben. Die Nutzung der App selbst ist für Sie und mich kostenlos. Es entstehen für Sie die üblichen Behandlungs- und Beratungskosten im Rahmen unseres privatärztlichen Behandlungsvertrags.

29. März 2020

Covid-19 ist keine leichte Grippe

Vorgestern war ich beim Hausbesuch bei dem allerersten Patienten meines Patientenklientels, der vor fast 3 Wochen an der neuartigen durch das Coronavirus Sars-Cov-2 verursachten Erkrankung Covid-19 erkrankt ist.

Ich schildere hier mit dem freundlichen Einverständnis dieses Patienten, Herrn S. , seinen mittelschweren Krankheitsverlauf, um einer meines Erachtens nach gefährlichen Tendenz zur Verharmlosung von Covid-19 entgegenzuwirken.

Herr S. ist mir seit 6 Jahren bekannt. Er ist 52 Jahre alt, verheiratet, hat 1 Kind, lebt in einem eigenen Haus mit Garten in einem Vorort von München, er ist sportlich, raucht nicht, trinkt wenig Alkohol, ist viel an der frischen Luft. Er nimmt keine Medikamente, arbeitet ziemlich viel und ist beruflich viel unterwegs. Er war die letzten Jahre immer mal wieder bei mir mit leichteren grippalen Infekten, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, vor 7 Jahren hatte er einmal eine echte Influenza, vor 15 Jahren das Pfeiffersche Drüsenfieber.

Am 11.3.2020 ist Herr S. nach einer beruflichen Reise nach NRW hochfieberhaft erkrankt. Im Nasen-Rachen-Abstrich wurde Sars-Cov-2 nachgewiesen. Herr S. ist damit also an der aktuell weltweit kursierenden Erkrankung Covid -19 erkrankt. Er hat Husten, keine Atemnot, hat hohes Fieber bis 39,8°C und ist stark geschwächt. Für diese Virusinfektion gibt es keine spezifische Therapie. Ich empfehle Bettruhe, viel trinken, viel Schlafen, ggf. Fieber senken mit Paracetamol und Wadenwickeln, ggf. Ibuprofen. Ich bleibe mit der Familie jeden 2. oder 3. Tag  telemedizinisch im Kontakt. Wir sehen die Dinge insgesamt aufmerksam entspannt. Als auch nach einer Woche das Fieber trotz maximaler Schonung immer noch nicht gesunken ist, werden wir etwas unruhig. Herr S. fiebert immer wieder bis knapp an die 40 °C auf, er ist völlig geschwächt. Es hat sich jetzt ein zunehmender trockener Husten entwickelt. Am 20.3., 9 Tage nach der Erstdiagnose und 10 Tage nach den ersten Symptomen kommen Atemnot und ein bräunlicher Auswurf hinzu. Herr S. kommt ins Krankenhaus.

Bei Aufnahme ins Krankenhaus hat Herr S. hohes Fieber mit einer Körpertemperatur von 39,5 °C, der Puls ist mit 98/min deutlich aktiviert, der Blutdruck ist mit 150/90 leicht erhöht, die Herztöne sind rhythmisch und rein, über der Lunge findet sich ein ubiquitäres Giemen und Brummen links mehr als rechts sowie beidseits basal feinblasige Rasselgeräusche. Die Sauerstoffsättigung im Blut ist mit 84% deutlich erniedrigt. Im Labor finden sich mittelgradig erhöhte Entzündungswerte, anderer Erreger einer Pneumonie wie zum Beispiel Chlamydien und Mycoplasmen werden serologisch ausgeschlossen, die Blutkulturen bleiben wiederholt negativ und andere virale Erreger einer Pneumonie wie Influenza-Viren und RSV Viren können nicht nachgewiesen werden.

Im CT der Lunge findet sich der typische Befund einer Covid-19 Pneumonie: über beiden Lungen fleckförmige, milchglasartige Infiltrationen als bildgebender Ausdruck eines ausgeprägten entzündlichen Sekrets im Zwischenzellraum der Lunge. Die Flüssigkeitsansammlungen finden sich bei Covid-19 typischerweise nicht in den Bronchien wie bei einer Bronchitis oder in den Lungenbläschen wie bei einer Lungenentzündung, sondern außerhalb der Bronchien und Lungenbläschen im Raum zwischen den Lungenzellen. Durch dieses Ödem im Zwischenzellraum entsteht dieser Hustenreiz ohne Auswurf und es wird der Sauerstoffaustausch zwischen Blut und eingeatmeter Luft extrem erschwert.

Herr. S. wird zur Überwachung stationär aufgenommen. Er erhält Sauerstoff über die Nasenbrille, bronchialerweiternde Inhalationen, er entfiebert zunehmend und stabilisiert sich ohne weitere Komplikationen. Nach 5 Tagen kann er in die häusliche Quarantäne und in meine hausärztliche Weiterbetreuung entlassen werden. Am Tag nach seiner Entlassung besuche ich ihn zu Hause, um den aktuellen Zustand zu erfassen und die weitere Versorgung zu planen. Die Untersuchungswerte haben sich sehr gut stabilisiert. Herr S. hat jetzt eine Sauerstoffsättigung von 95%, der Puls ist bei 70/min, das Atemgeräusch ist noch etwas abgeschwächt aber die Lungen sind beidseits frei. Sehr eindrucksvoll ist für mich noch die fahle Gesichtsfarbe und der stark geschwächte, schlurfende Gang. Herr S, den ich als aktiven, fitten 50-Jährigen kenne, schleppt sich geradezu die Treppe in den ersten Stock hinauf. Trotzdem ist der Verlauf insgesamt günstig, die schlimmsten Komplikationen sind abgewendet, Herr S. wird diese Erkrankung vermutlich folgenlos durchstehen. Ich rechne mit einer vollständigen Restitution nach ca. 4-6 Weiteren Wochen.

Bei Herrn S. liegt ein mittelschwerer Verlauf von Covid-19 vor. Er gehört damit zu den ca. 15 % aller mit Sars-Conv-2 Infizierten, die einen schwereren Verlauf durchmachen müssen.  Da in der Bevölkerung im Gegensatz zu den Influenza-Epidemien bislang praktisch keinerlei Immunität gegen diese Viruserkrankung vorliegt und auch auf die Schnelle nicht erzeugt werden kann, müssen wir weltweit mit einer sehr hohen Anzahl an mittelschwer bis schwer erkrankten Menschen rechnen. Es liegt auf der Hand, dass bei einer so schweren Erkrankung nicht viel dazu kommen muss, um einen fatalen Verlauf zu verursachen. Noch eine zusätzliche Infektion, ein weiterer Risikofaktor wie Alter, Rauchen, Blutdruck, Zucker oder eine schwächliche Konstitution oder auch nur eine Überforderung der Systeme und die dann nicht zur Verfügung stehenden Maßnahmen zu Pflege und symptomatischer Therapie.

Meine Meinung:
Meines Erachtens nach erleben wir hier eine weltweite Naturkatastrophe riesigen Ausmaßes.
Ich finde die bislang getroffenen Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen verhältnismäßig und richtig. Ich finde es falsch, wie von verschiedenen Seiten jetzt zunehmend getan, hier von "Pandemie-Wahn", "Panikmache", "Hysterie", "Big-Pharma-Täuschung" oder "Totalitärem Staatsverhalten" zu sprechen. Meines Erachtens nach liegt die aktuelle Situation nicht an der medienwirksamen Selbstdarstellung einiger einzelner prominenter Pandemieverfechter, sondern an der dramatischen weltweiten Situation. Meines Erachtens nach sollten alle Kräfte aufgebracht werden, um die enormen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und emotionalen Folgen dieser Katastrophe zu lindern. Ich finde es richtig, alles Menschenmögliche zu tun, um jedes Menschenleben soweit irgendwie möglich zu retten. Ich finde es falsch und Ausdruck einer perfiden Eugenik davon zu sprechen, es würde jetzt ja "nur" die Alten und Schwachen treffen. Ich rufe alle die, die jetzt die allgemeinen Anstrengungen mit Ihren Text- und Videobotschaften konterkarieren dazu auf, das Ihnen mögliche zu tun, um in Ihrem Umfeld die Folgen dieser Naturkatastrophe abzumildern.

Ich bin seit 15 Jahren als Facharzt für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin in eigener privatärztlicher Praxis niedergelassener Arzt und überblicke ca 4000 Patientengeschichten vornehmlich im Münchener Süden.

15. März 2020

Corona-Pandemie: Reduzierung von Präsenzterminen

Liebe Patienten,
zu Ihrem Schutz und zur Verhinderung der Weiterverbreitung des Corona-Virus reduzieren wir die
Präsenz-Termine in unserer Praxis so weit wie möglich. Wir versuchen so viele Fragen wie möglich telefonisch oder telemedizinisch zu klären.
Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns telefonisch unter +498964954228 oder z.B. über den DSGVO-konformen Messenger medflex auf.

Patienten mit Infektionssymptomen (Husten, Fieber, Durchfall etc) behandeln wir auf Grund des hohen Corona-Ansteckungsrisikos ausschließlich während unserer Infektionssprechstunde (täglich zwischen 12 und 13 Uhr) .

Die Nachmittagssprechstunde am Dienstag und Donnerstag wird als reine telemedizinische Sprechstunde geführt.

Alle Praxisveranstaltungen sind abgesagt.


9. März 2020

12 Stunden Corona-Panik hautnah!

Eingang zu unserem
Isolationsbreich
Liebe Patienten, liebe Besucher.
Heute musste ich am eigenen Leib erleben, wie sich die Angst vor einer  möglicherweise bestehenden Coronavirusinfektion (Covid19) wirklich anfühlt.

Die letzte Wochen waren für uns als Praxisteam von extremer Belastung und Überlastung, ständigen unsicherer Informationen und einem ständig pendelndem Risiko-Erleben geprägt. Heute morgen war es dann soweit!  Ich bin mit Kopfschmerzen, Halsschmerzen, etwas Fieber und leichtem Husten aufgewacht. 🤒 Das passiert mir öfter, wenn ich die Grenzen meiner Belastbarkeit nicht achte und anhaltend über meine Kräfte hinaus arbeite. Normalerweise ist das einfach: ich sage direkt 1 oder 2 Tage alle Termine ab, schlafe und fiebere 48 Stunden, dann bin ich wieder topfit.

Aber was ist heute schon normal? 
  • Ja, keiner der zahlreichen mehr oder weniger stark ausgeprägten Corona-Verdachtsfälle, die in meiner Praxis getesteten wurden, ist tatsächlich positiv gewesen. 
  • Ja, alle Fälle haben sich entweder als Influenza oder als banaler fieberhafter Infekt herausgestellt. 
  • Ja, ich hatte nirgendswo ungeschützten Kontakt mit potentiell Infizierten. 
  • Ja, wir haben schon Mitte Februar einen von der Rest-Praxis völlig getrennten Isolationsbereich für alle Infektpatienten eingerichtet
  • Masken, Handschuhe,
     Kittel
  • Ja, wir testen jetzt zur  Risikominimierung für alle Beteiligten und zur Einsparung von Schutzmaterial direkt die Patienten im Auto sitzend, um die Kontaktzeiten zu minimieren.  
Aaaaber:
  • Wer will das in diesen Tagen schon alles so genau wissen?
  • Hatte der Einkäufer an der Tankstelle nicht eben gehustet?
  • War nicht dieser Patient kürzlich noch vor der Einordnung von Südtirol als Risikogebiet mit lockeren Symptomen aus dem Skiurlaub in Italien zurück gekehrt? 
  • Habe ich nicht etwas von in Grünwald nachgewiesenen Fällen gehört?
  • Waren nicht unglaublich viele Menschen in Südtirol zum Skifahren?
  • Sind nicht sowieso schon überall irgendwelche symptomlosen Überträger unterwegs?
Was heißt das jetzt alles für mich?
  • Bin ich als Mann, 48, ohne relevante Vorerkrankungen, vielleicht doch vital gefährdet?
  • Hatte ich nicht eben erst irgendwo den Bericht von einem Intensivmediziner über einen 34-jährigen gesunden Mann ohne Vorerkrankungen mit einer rapide verlaufenden, beatmungspflichtigen Viruspneumonie gelesen?
  • Was ist mit meinen Kindern? Sind sie gefährdet? Muss jetzt die Volksschule und das Gymnasium geschlossen werden?
  • Muss meine Praxis geschlossen werden?
  • Ist meine Existenz bedroht?
Wie üblich an solchen Krankheitstagen steigt dann im Lauf des Tages das Fieber gegen Abend an, jetzt waren es knapp über 39°.  Ich bin eigentlich soweit fit, habe schon ca 10 Stunden geschlafen, habe Appetit und fühle mich eigentlich gut. Ich bin dankbar, dass ich auf meinen Körper hören kann und mir eine Auszeit nehmen kann, wenn es nicht anders geht. Ich bin dankbar, dass dieser Körper so fantastisch funktioniert. Ich spüre richtig, wie das Fieber meinen Körper reinigt. Ich habe heute schon etwa 5 Liter Wasser getrunken und sonst nur leichte Suppe und puren Yoghurt gegessen. 

Und jetzt kommt doch die Angst wieder: 
  • Jetzt huste aber ich doch mehr als am Morgen? 
  • Habe ich nicht da so einen Druck auf der Brust?
  • Ist das Fieber noch normal?
  • Sind die Halsschmerzen ein Hinweis auf Corona?
  • Wann kommt denn endlich der Abstrich?
Hurra! Pünktlich um 20.07 kommt der Befund: Sars-Cov-2-RNA (2019 nCov) negativ! Ich könnte jubilieren und fühle mich gleich viel besser. Es ist eine riesige Belastung, die von mir fällt!

Der heutige Tag war für mich eine weitere außerordentlich wichtige Erfahrung. Wie ich ja schon zum Beispiel in meinem Vortrag beim Freundeskreis der evangelischen Akademie Tutzing schildern durfte, habe ich Medizin und Arzt-sein vom Anfang meines Lebens und meiner Ausbildung an durchaus auch von der anderen Seite der medizinischen Leine aus zu spüren bekommen.
Ich bin dankbar für diesen heutigen Tag, der mich auch gelehrt hat, die großen Ängste meiner Patienten ausreichend wahr zunehmen.
Ich bin dankbar, dass ich es schaffe, mir die Freiheit zu nehmen, meinem lebendigen menschlichen Organismus  ausreichend zu würdigen und zu schonen. Und ich bin dankbar für das Verständnis und die Einsatzbereitschaft meiner Mit-Menschen!

Ich wünsche allen Kollegen und Patienten, allen Betroffenen aus allen Lebensgebieten, den Kindern den Lehrern, den Erziehern, den Polizisten, den Sanitätern, dem Putzpersonal, den Wissenschaftlern, den Flughafenmitarbeitern und allen anderen Männern, Kindern und Frauen und allen anderen Menschen, die von dieser weltweiten Herausforderung betroffen sind, viel Durchhaltevermögen, einen guten Kontakt zu sich selbst, ausreichende Antennen für die eigene Überforderung und eine glückliche und schonende Lösung dieser anstrengenden Weltsituation!


8. März 2020

Geburt und frühes Trauma: was bedeutet das für uns heute? Tagesseminar mit Sabine Schmidseder

Im Rahmen meiner Weiterbildung bei Prof. Franz Ruppert in Identitäts-orientierter Psychotraumatheorie (IOPT) habe ich mich in den letzten 2 Jahren viel mit dem Konzept des "frühen Traumas" beschäftigt. Immer mehr kristallisiert sich für mich in meinem Verständnis von Krankheit und Gesundung heraus, dass gerade unsere frühen Lebenserfahrungen eine prägende Rolle in unserer Patho- und Salutogenese spielen.

Im Verlauf meiner Ausbildung habe ich auch die erfahrene Hebamme Sabine Schmidseder aus Oberösterreich kennengelernt. Sie hat mit mir zusammen die Ausbildung in IOPT absolviert und arbeitet nach den Prinzipien und dem von Prof. Ruppert entwickelten Konzept der IOPT und der Anliegenmethode.

Ich schätze an Sabine Schmidseder insbesondere ihr Fachwissen und ihre breite Erfahrung in Geburtsbegleitungen, sowie ihre offene, ehrliche und direkte Art. Ich freue mich sehr, dass wir Sabine Schmidseder dafür gewinnen konnten, in den Räumen unserer Praxis Geiselgasteig an vorerst 4 Samstagen Ganztagesseminare zum Thema anzubieten.


Die Seminare finden jeweils Samstag von 9- 17 Uhr statt, am

28. März,
18. April,
16. Mai. oder
13. Juni

Die Begleitung und Leitung erfolgt durch: Sabine Schmidseder
Die Kosten pro Samstag betragen 90 Euro, zahlbar direkt an Frau Schmidseder.

Anmeldung und Information bitte direkt an
https://www.schmidseder.at/
sabine@schmidseder.at
Tel 0043 650 78 62 429

oder auch direkt bei uns in der Praxis.

Bei dieser Veranstaltung handelt es sich nicht um eine ärztliche Leistung. Eine Erstattung durch Versicherungsträger erfolgt nicht.

22. Februar 2020

Niels Stensen: der Klinik-Kino-Spot und meine erste Doktorarbeit

Vor einiger Zeit wurde ich von der Werbeagentur Stiehl/Over  aus Osnabrück auf meine vor zwischenzeitlich über 20 Jahren verfasste erste Doktorarbeit über den Anatomen, Geologen und Bischof Nicolaus Stenonius (= Niels Stensen,  1638-1686) angesprochen. Im Rahmen ihrer Recherchen für einen Kinospot für die Niels-Stensen-Kliniken waren sie auch auf meine summa cum laude bewertete und mit dem Förderpreis der Niels Stensen Gesellschaft ausgezeichneten Arbeit aus dem Fachgebiet Geschichte der Medizin über die Studienzeit dieses herausragenden Wissenschaftlers an der Universität von Leiden gestoßen. Ich habe meine Arbeit gerne für diesen Zweck zur Verfügung gestellt und ich bin auch etwas stolz, dass in dem Spot  der Satz von Stensen über das Herz aus meiner Arbeit zitiert ist.

Niels Stensen war wirklich ein bemerkenswerter Mann und für mich waren die fast 4 Jahre Forschungszeit in Budapest an seinem Leben, seiner Studienzeit und der Entwicklung seines kritischen Verstandes eine besonders wichtige Zeit der Selbstfindung, der Auseinandersetzung mit meinen Wurzeln und der Entwicklung meines eigenen Verständnisses von Medizin.
Aus: Niels Stensen in Leiden - Max-Joseph Kraus, 1999



Den Volltext der Arbeit als pdf können Sie hier einsehen: "Niels Stensen in Leiden".
Die Arbeit als print on demand Buch können Sie hier erwerben: GRIN/Niels Stensen in Leiden

14. Januar 2020

Offene Atemgruppe mit Sigrid Moser

Wir freuen uns sehr am 20.1.2020 mit der ersten offenen Atemgruppe mit Sigrid Moser unsere neu eingerichtete Veranstaltungsreihe zu eröffnen!

Mit einer freien Reihe aus Seminaren, Workshops, Vorträgen und Gruppenarbeiten möchten wir medizinische Themen und Bereiche ausloten und mit Ihnen erleben, die jenseits der direkten ärztlichen Versorgung liegen und aber trotzdem für ein gesundes und heilsames Leben wichtig sind.

Den Auftakt macht die Atem-, Stimm und Gesangstherapeutin Sigrid Moser mit einem Angebot zur Atemarbeit in einer Kleinstgruppe von maximal 6 Personen. Frau Moser bietet die Gruppe vorerst einmal pro Monat immer am 3. Montag des Monats von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr an. Es können einzelne Termine oder auch eine ganze Reihe von Terminen gebucht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier auf dem Flyer der Atemgruppe: Offene_Atemgruppe_mit Sigrid_Moser.pdf

Die Gruppe findet jeweils am 3. Montag im Monat von 17.00 bis 18.30 Uhr statt. Die Plätze sind stark begrenzt, maximal 6 Teilnehmer pro Sitzung. Teilnahme nur nach schriftlicher Anmeldung. Unkostenbeitrag: 35 Euro pro 90 Minuten, 150 Euro pro 5 x 90 Minuten.

Bei der Arbeit in dieser Gruppe handelt es sich nicht um eine ärztliche Leistung. Die Kosten können nicht bei den gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung geltend gemacht werden.

13. Januar 2020

Totengedenken

Heute haben wir in der Kapelle Hl. Blut in Grünwald unserer im vergangenen Jahr verstorbener Patienten gedacht. Es ist für uns wichtig, zumindest einmal im Jahr inne zu halten, und mit unseren Gedanken und guten Wünschen noch einmal zu den Menschen zurückzukehren, die wir auf ihrem letzten Weg begleiten durften. Wir grüßen alle Angehörigen und wünschen Ihnen viel Kraft und Zuversicht.
Wir danken Nici Rotter für die gefühlvolle Gestaltung der Gedenkfeier und Ihre berührende Lesung aus dem wunderbaren Buch von Frank Maibaum:  "Liebe wird sein, Liebe, was sonst!: Der kleine Prinz und die weise Frau begleiten durch Abschied, Tod und Trauer"

„Wärme“, sagte der Prinz, „die Wärme der Herzen, Tränen der Liebe, Licht des Dankes sehe ich, Erinnerungen an glückliche Zeiten miteinander, Verbundenheit, haltende Hände, die Fülle der Sehnsucht, Worte des Trosts, Mitgefühl, ein Netz, dass die Menschen verbindet, miteinander und mit denen, die nicht mehr bei uns sind, Liebe über den Tod hinaus - all das sehe ich. Wo kann die Fülle des Lebens deutlicher sein. Ich sehe Leben!“
Frank Maibaum: Liebe wird sein, Liebe, was sonst! 2018

9. Oktober 2019

Nicolaidis Stiftung zur Unterstützung junger Trauernder

Heute hatte ich einen sehr unkomplizierten, sachkompetenten und empathischen Kontakt zu einer Stiftung, die sich besonders um die Begleitung junger Trauernder wie z.B. Kinder, die ein Elternteil verloren haben, kümmert. Mich hat die Offenheit und rückhaltlose Unterstützung durch die Mitarbeiterin berührt und überzeugt. Bitte unterstützen Sie diese Stiftung nach Möglichkeit!

9. September 2019

Der Grippeimpfstoff 2019 / 2020 ist eingetroffen

Der Grippeimpfstoff 2019/2020 ist eingetroffen. Alle wichtigen Fragen zum Impfstoff und den Impfindikationen fasst das Robert-Koch-Institut auf seinen FAQ-Seiten zur Influenzaimpfung zusammen: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Influenza/faq_ges.html

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