Ein Leben

Wer sich sein reifes Leben lang Mühe gab,
wer Freude für sich und Andere suchte,
wer mit angeborenen Schwächen so weit wie möglich zurecht kam,
wer seine Talente nicht brach liegen ließ,
wer an Treue glaubte und sie übte,
wer half, wo er helfen konnte und helfen Sinn hatte,
wer einmal dies glaubte und einmal das, weil er eben ein Mensch und kein Engel war - was sollte der vom Tode fürchten?

Golo Mann
"Briefe 1932 - 1992"

Korruption im Gesundheitswesen

Angesichts der aktuell wieder verstärkt aufkeimenden Diskussion um verschiedene Formen von Korruption im Gesundheitswesen möchte ich mit Nachdruck auf den Codex des privatärztlichen Bundesverbandes hinweisen, dem ich mich verpflichtet fühle:

1. Wir lieben unseren Beruf und üben ihn frei und unabhängig aus - im Bewußtsein besonderer ärztlicher Verantwortung für unsere Patienten.

2. Wir tragen das volle Risiko unserer wirtschaflichen Existenz und akzeptieren daher weder sachfremde Zwänge noch sonstige Einflußmahme Dritter.

3. Wir treffen unsere Therapieentscheidung nach bestem Wissen und Gewissen, angepaßt an die Erfordernisse jeden Einzelfalles.

4. Wir sind ausschließlich dem Wohl unserer Patienten verpflichtet und wissen, daß dabei Vertrauen und Leistung untrennbar miteinander verknüpft sind.

5. Wir stehen auf dem Boden der klassischen, naturwissenschaftlich ausgerichteten Heilkunde, ohne jedoch vernünftige alternativmedizinische Konzepte auszuschließen.

6. Wir sind nicht die Ärzte für die "Oberen Zehntausend", Unser medizinisches Angebot richtet sich an alle mündigen, selbstbewußten und eigenverantwortlichen Patienten, die den Wert ihrer Gesundheit zu schätzen wissen.

7. Wir bieten Preis- und Leistungstransparenz auf allen Ebenen und muten schon aus eigenem Interesse keinem unserer Patienten höhere Belastungen zu, als er unter Kosten- Nutzen-Gesichtspunkten tragen kann.

8. Wir öffnen unsere Praxen auch Kassenpatienten, die aufgrund besonderer Umstände eine individuelle Beratung wünschen.

9. Wir sind verantwortungsbewußte Partner im Gesamtsystem des Gesundheitswesen und als solche für Politiker und Kostenträger ein Faktor der Stabilität und Verläßlichkeit.

10. Wir haben uns zur Wahrung unserer legitimen Interessen in einem eigenen Verband zusammengeschlossen und laden alle Gleichgesinnten zur aktiven Mitgliedschaft ein.

Impfen gegen Schweinegrippe?

Vier engagierte Mediziner (Dr. med. Günther Egidi und Dr. Michael Mühlenfeld aus Bremen, Prof. Dr. Michael Kochen aus Göttingen und Dr. Uwe Popert aus Kassel) haben den m.E. nach sehr lesenswerten Entwurf einer Patienteninformation zur bevorstehenden Impfung gegen die Schweinegrippe zur Verfügung gestellt.

Patienteninformation Impfen gegen Schweinegrippe?

Fazit: Es bleiben viele Fragen offen. Eine abwartende Zurückhaltung ist angezeigt.

Ich verfolge die Entwicklungen zur Diskussion um die Schweinegrippe sehr aufmerksam. Sobald sich neue Erkenntnisse ergeben, werde ich Sie natürlich informieren.

Stufen (von Hermann Hesse)

Heute hat mich ein Patient auf folgendes Gedicht von Hermann Hesse aufmerksam gemacht, das ich für meine Arbeit als wichtig empfinde:

Wie jede Blüte welkt
und jede Jugend dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in and're, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten!
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt,
so droht Erschlaffen!
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewohnheit sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden:
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter

Was passiert mit mir, wenn ich plötzlich oder langsam meinen Willen nicht mehr klar äußern kann?
Wie soll meine weitere Versorgung dann aussehen?
Wer wird meine Interessen dann vertreten?
Welche Dinge im Leben und Sterben sind mir wichtig?
 
Diese und andere Fragen können in einer Vorsorgevollmacht angesprochen werden. Das Bayerische Justizministerium hat hierzu eine weithin anerkannte Vorlage mit Anleitung entworfen, die Sie unter folgender Adresse downloaden können.
 
Gerne sind wir Ihnen bei der Ausfertigung Ihrer persönlichen Patientenverfügung behilflich und diskutieren mit Ihnen Ihre Zweifel und Fragen.
 
 

Schweinegrippe - Weltweite regionale Verteilung

Bei Flutracker finden Sie eine anschauliche Darstellung der weltweit bislang aufgetretenen Fälle von Schweine-Influenza-Infektionen. Die WHO hat heute die Pandemiewarnstufe auf 4 von 6 möglichen Stufen heraufgesetzt.
 
Sie haben Fieber, Gliederschmerzen, Erkältungssymptome und kommen gerade von einer Reise aus den betroffenen Gebieten? Bitte kontaktieren Sie einen Arzt.
 

Schweinegrippe

Aktuelle Informationen zu den Risiken durch die in Mexiko und USA aufgetretenen Fällen von Schweine-Influenza können Sie über das Robert-Koch-Institut abrufen: Einschätzung des Robert Koch-Instituts zur Situation der Schweinegrippe .
Bei uns besteht zur Zeit kein erhöhtes Risiko, die weitere Entwicklung dieser aktuellen Infektionswelle muß aber aufmerksam beobachtet werden. Es ist unklar, ob der Grippeimpfstoff 2008/2009 einen ausreichenden Schutz gegen das Virus bietet.

Bitte beachten Sie vor Reisen nach Mexiko die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes.

Grundlegendes zur Palliativmedizin

Am 2.2.09 habe ich vor den Ärzten der Bereitschaftsdienstgruppe München Land 04 ein Referat zu den Grundlagen der palliativen Versorgung im Landkreis München Süd gehalten. Den Volltext finden Sie hier als PDF-Datei: Referat Palliativmedizin.

Sehr verehrte, liebe Kollegen,

"die wissenschaftlichen Überzeugungen von heute sind die Irrtümer von morgen " - ein Satz, den wir alle schon schmerzlich zu spüren bekommen haben. Manch eine therapeutische Gewissheit, auf die man sich fest verlassen konnte, gilt zwischenzeitlich als Kunstfehler.

Aber es gibt eine, ja vielleicht nur eine einzige medizinische Gewissheit, die für uns alle und ausnahmslos bleibende Gültigkeit besitzt: Jeder einzelne von uns und jeder einzelne unserer Patienten wird sterben. Und obwohl, oder vielleicht auch weil, kaum eine Tatsache eine so universelle Gültigkeit besitzt wie unser aller kommender Tod, denkt kaum jemand gerne an dieses bevorstehende Ereignis. Der Tod wird gesellschaftlich weitgehend tabuisiert, man redet nicht darüber. Dies zeigt sich u.a. auch an dem Mangel statistisch valider Daten, um die tatsächlichen Umstände des Sterbens zu beschreiben. Nach Prof. Borasio[1] starben 2007 etwa 45 %, nach anderen Quellen sogar 60-80 %[2], der etwa 830.000 in Deutschland verstorbenen Menschen in Krankenhäusern, 25% sterben zu Hause, 25 % sterben im Heim, jeweils etwa 1% starben auf einer Palliativstation oder einem Hospiz und ca. 3% starben anderswo. Die häufigste Todesursache sind Herz-Kreislauferkrankungen (43,4 %), gefolgt von Tumorerkrankungen (25,6 %) und Erkrankungen des Atmungssystem (7,4 %)[3].

Zwar ist der Wunsch nach einem schnellen und guten Tod weit verbreitet ("Abends zu Bett gehen und morgens tot aufwachen") in einer Vielzahl von Fällen ist der Tod aber ein langsamer, planbarer Prozess, der sich über Tage und Wochen ankündigt und reichlich Gestaltungsspielraum für die äußeren Umstände des Sterbens zulässt.

Etwa 75 % Prozent der Tumorpatienten[4] wünschen sich einen Lebensabschluss in der Ihnen vertrauten häuslichen Umgebung. Tatsächlich kann aber nur 33% Prozent dieser Patienten dieser Wunsch erfüllt werden. Die restlichen Patienten versterben im Krankenhaus oder im Heim, zumeist umgeben von Ihnen unbekannten Ärzten und Schwestern, meist in einer sterilen Umgebung und häufig unter erheblichem Zeit- und Bettendruck, der wenig Platz für persönlichen Abschied und Trauer zulässt.

Krankenhäuser verstehen sich eben zuallererst als Orte der Gesundung, der Tod ist hier eher ein unerwünschtes Missgeschick. Gerade die großen Akutkliniken können die Intimität und Kontinuität einer effektiven Sterbebegleitung nicht bieten.

Genau aus dieser offensichtlichen Missachtung des Todes als eigentlich relevantestes Ereignis im Leben jedes Menschen ist in England in den 1960er Jahren unter dem Einfluß von Cicely Saunders die Hospizbewegung entstanden. Eine Bewegung, die versucht, den tod- und schwerstkranken für die es keine Heilung mehr gibt, zumindest eine maximale symptomatische Therapie und einen würdevollen Tod zu ermöglichen. Unter Einfluss dieser Bewegung hat sich dann in den 80er und 90er Jahren die Palliativmedizin entwickelt, die der grundlegenden Aufgabe des Arztes, Leiden und Schmerzen zu lindern, einen Namen gibt.

Palliativmedizin ist nach WHO "die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten (und Ihrer Angehörigen), mit einer progredienten, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf kurative Behandlung anspricht und die Beherrschung der Schmerzen, anderer Krankheitsbeschwerden, psychologischer, sozialer und spiritueller Probleme höchste Priorität besitzt". Oder in den Wort der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP): "Palliativmedizin ist die Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren progredienten und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung, für die das Hauptziel der Begleitung die Lebensqualität ist ".

Eine solche Betreuung eines Sterbenden kann i.A. nicht durch einen einzelnen Arzt geleistet werden. Vielmehr muss für jeden Palliativpatienten ein Netzwerk aus Betreuungspersonen gebildet werden, zu dem Hausarzt, Krankenhausarzt, Palliativmediziner, Fachärzte, Angehörige, Pflegedienst, Palliativstation, Seelsorger, Apotheker, Sanitätshaus, Sozialarbeiter, Ehrenamtliche usw. gehören können. Im Vordergrund steht immer die Würde des Patienten und eine bestmögliche Symptomkontrolle. Palliativmedizinische Leitsymptome im letzten Lebensjahr von Tumorpatienten sind Schmerzen (84%), Kachexie (71%), Übelkeit und Erbrechen (51%), Dyspnoe (47%), Obstipation (47%), Depressionen (38%), Verwirrtheit (33%), Sorgen/Ängste Familie (33%), Sorgen/Ängste Patient (25%)[5]. Wichtige Symptome in der Terminalphase sind: Somnolenz (55%), Rasselatmung (45%), Unruhe (43%), Schmerzen (26%), Dyspnoe (25%), Übelkeit/Erbrechen (14%).[6]

Der durchschnittliche deutsche Hausarzt betreut im Jahr 2 bis 3 Palliativpatienten. Zu wenig, als dass sich bei einer insgesamt schlechten Bezahlung der palliativen Betreuungssituation eine kostenintensive Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung Palliativmedizin wirklich lohnt. Die Bundesärztekammer empfiehlt deshalb auch eine Aufteilung der Palliativversorgung in eine Allgemeine Palliative Versorgung (APV), die von den Hausärzten und Pflegediensten geleistet wird, und eine ergänzende Spezialisierte Ambulante Palliative Versorgung (SAPV), die von besonders qualifizierten Ärzten und Fachpflegekräften, sog. Palliative Care Teams (PCT) angeboten wird[7]. Seit 1.4.2007 hat jeder gesetzlich krankenversicherte Patient in einer palliativen Versorgungssituation Anspruch auf eine SAPV. Die SAPV soll über ein rund um die Uhr geschaltetes Telefon erreichbar sein und hilft bei der Netzwerkbildung und steht bei palliativen Problemsituationen mit Rat und Tat zur Seite.

Von den 130 Millionen für das Jahr 2007 für die SAPV zur Verfügung gestellten Euros sind aber tatsächlich nur etwa 500 000 Euro abgefragt worden. Woran liegt das? Zum einen ist die Tatsache der Möglichkeit einer SAPV an sich nur wenig bekannt, zum anderen sind die notwendigen Strukturen, die den hohen Anforderungen der SAPV gerecht werden, noch gar nicht flächendeckend ausgebaut.

Auch in unserer insg. strukturstarken Region ist die SAPV erst am entstehen. Ein PCT für den südlichen Landkreis München wird sich aus Mitarbeitern des Palliativen Beratungsteams der Caritas in Taufkirchen, Ärzten der Palliativstationen der Krankenhäuser München-Harlaching und -Neuperlach und einigen palliativmedizinisch zusatzqualifizierten niedergelassenen Ärzten aus dem Landkreis zusammensetzen. Ziel ist es, den Kollegen im Landkreis rund um die Uhr einen palliativmedizinisch kompetenten Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen, der telefonisch oder vor Ort beim Hausbesuch, die Versorgungssituation unterstützt, weitere Ansprechpartner vermittelt, bei der Bildung des patientenindividuellen Betreuungsnetzwerkes hilft und die verschiedenen Aktivitäten koordiniert.

In unserer Gemeinde leben laut Einwohnermeldeamt zum Stichtag 30.1.2009 1909 Patienten über 70 Jahre, das sind 17,2 Prozent der Grünwalder Gesamtbevölkerung, bzw. 925 Patienten über 80 Jahre (8,4%), von denen viele in absehbarer Zeit Ihren Tod finden werden. Viele von Ihnen sind jetzt schon pflegebedürftig, unheilbar erkrankt, langsam progredient verfallend. Diese Patienten wissen meist besser als wir, dass sie sterben müssen und in absehbarer Zeit sterben werden. Mit diesen Patienten müssen wir ins Gespräch kommen, wir müssen sie nach Ihren Wünschen und Ängsten fragen. Welche Form der Sterbebegleitung wünschen sie sich? Wo möchten sie sterben? Im Krankenhaus? Im Pflegeheim? Im Hospiz? Zu Hause? Welche religiösen Aspekte sind Ihnen wichtig? Wovor haben sie am meisten Angst? Unter welchen Beschwerden leiden sie am meisten? Und dann müssen wir nach Lösungen suchen. Viele Ängste können den Patienten und Ihren Angehörigen schon genommen werden, indem wir Ihnen einen kompetenten und jederzeit erreichbaren Ansprechpartner zur Verfügung stellen. Eine suffiziente Schmerztherapie ist eine existentielle ärztliche Pflicht, Morphin hat sich bei schwer zu kontrollierenden Schmerzen vielfach bewährt! Wenn ein Patient zu Hause sterben will, sollten wir alles uns mögliche unternehmen, um ihm diesen Wunsch zu erfüllen. Will ein Patient im Krankenhaus sterben, sollten wir eine geeignete Klinik, die auf eine Betreuung in der Sterbephase ausgerichtet ist, für ihn finden. Will ein Patient, dass alles medizinisch mögliche unternommen wird, um sein Leben unter allen Umständen zu verlängern, sollten wir ihm auch hierbei behilflich sein.

Die wichtigste Aufgabe des Arztes bei der Lösung einer palliativen Problemsituation: Zuhören. Was möchte der Patient, was sind seine Ängste, seine Beschwerden, sein Wünsche? Was fürchten die Angehörigen, die Schwestern, der Pflegedienst?

Immer wieder sollten wir uns vor Augen führen, dass auch einigen von uns wahrscheinlich kein schneller Tod vergönnt sein wird. Und dass auch wir dann auf einen Menschen hoffen wollen, der uns hilft, unsere schlimmsten Leiden zu ertragen, der Verständnis für die uns verbliebenen Sehnsüchte und Wünsche hat, und der alles ihm mögliche unternimmt, um uns diese Wünsche zu erfüllen. Es geht darum, wie es Cicely Saunders so treffend formuliert hat, "nicht dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben".

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

---------------------------------------------------------------------------- ----

[1]Borasio, J. D.; Vortrag beim Sterzinger Palliativtag 2007. http://palliativmedizin.klinikum.uni-muenchen.de/docs/borasio/sterzing.ppt

[2] Heier, M.; Zu Hause sterben. Ein Abschied in Würde. FAZ.net. 1.12.2008

[3] Statitisches Bundesamt, 2007. http://de.statista.org/statistik/daten/studie/240/umfrage/verteilung-der-sterbefaelle-nach-todesursachen/

[4] Oorschot, B.; "Wer zu Hause sterben möchte, sollte diesen Wunsch rechtzeitig äußern"

http://www.dgpalliativmedizin.de/pdf/50525%20Entscheidungsproze%DF%20Tumorpatienten.pdf

[5] Higginson, 1997

[6] Nauck, 2000

[7] Kaplan, Albrecht; Spezialisierte ambulante Palliativversorgung. 2007